Ausstellungsprojekt: Wissenswelten. Die Akademie und die wissenschaftlichen Sammlungen Bayerns

Anlässlich des 250. Jubiläums der Bayerischen Akademie der Wissenschaften haben 14 Institutionen aus München und Umgebung eine bislang einzigartige Kooperation vereinbart: Zeitgleich finden in ihren Räumen Ausstellungen statt, die vielfältige Aspekte der Akademie-Geschichte sowie der Forschungs- und Sammlungstätigkeit in Bayern seit 1759 präsentieren. Geistes- und Naturwissenschaften sind gleichermaßen vertreten; neben Münchner Vorhaben, die untrennbar mit den großen Namen der hier ansässigen Wissenschaftler verbunden sind, richtet sich der Blick auch auf einige internationale Projekte und berühmte Forschungsreisen.

Das Projekt beruht auf einer Besonderheit der Akademiegeschichte, die im kulturellen Gedächtnis Münchens nur mehr wenig bekannt ist: Zwischen 1807 und 1827 unterstanden der Akademie die sog. Attribute, also ein Großteil der wissenschaftlichen Sammlungen und Anstalten des Staates Bayern. Aus vielen dieser enzyklopädisch angelegten Sammlungen entstanden Museen und Forschungseinrichtungen, die bis heute existieren. Ein Teil der Häuser war noch bis 1936 organisatorisch mit der Akademie verbunden, andere arbeiten seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten mit den Forschern der Akademie in langfristigen Projekten zusammen.

 



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