Wissenschaft und demokratische Praxis: Albert Einstein – Fritz Haber – Max Planck

Bekannt ist das Diktum, die Weimarer Republik sei unter anderem daran gescheitert, weil sie eine „Republik ohne Republikaner“ gewesen sei. Als „Vernunftrepublikaner“ bezeichnete sich, ausgehend von Friedrich Meinecke, eine Minderheit der bürgerlichen Eliten des Kaiserreichs, die nach 1918 die republikanische Staatsform zähneknirschend mit trugen. Wie verhielten sich herausragende Repräsentanten der Naturwissenschaften als Exponenten der gesellschaftlichen Eliten in diesem Kontext? Margit Szöllösi-Janze geht dieser Frage am Beispiel der drei Nobelpreisträger Einstein, Haber und Planck nach, die alle drei korrespondierende Mitglieder der Bayerischen Akademie der Wissenschaften waren.



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