Wissenschaft im Spiegel der Literatur. Eine Gesprächsreihe

Was den Forscher interessiert, bewegt auch den Dichter. Während der Wissenschaftler die wichtigsten Bereiche unserer Kultur – Musik, Recht, Kunst, Medizin, Wirtschaft, Theologie, Naturwissenschaft – rational analysiert, reflektiert sie der Dichter in literarischen Werken, die aus menschlicher Erfahrung entstanden sind. Beide Wege, der Weg der rationalen Analyse und die literarische Gestaltung, wollen individuelles und gesellschaftliches Leben und Handeln verstehen, führen aber oftmals zu unterschiedlichen Einsichten.

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften und die Bayerische Akademie der Schönen Künste unternehmen daher gemeinsam den Versuch, in einer Reihe von Gesprächsabenden mit Vertretern der einzelnen Fächer und Literaturwissenschaftlern Sinn und Grenzen der beiden Perspektiven zu erkunden. Dabei werden auch Auszüge aus exemplarisch ausgewählten Texten vorgetragen.

Es diskutieren u.a. Dietmar Willoweit, Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Dieter Borchmeyer, Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, Bundesverfassungsrichter a.D. Paul Kirchhof, der Pianist und Rektor der Hochschule für Musik und Theater München, Siegfried Mauser, der Germanist Walter Müller-Seidel, der Kunsthistoriker Willibald Sauerländer, der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, der Schriftsteller Martin Mosebach, der Komparatist Norbert Miller, der Philologe und Lyriker Peter-Horst Neumann.



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