The Lexicon musicum Latinum, a dictionary of technical musical vocabulary from the Middle Ages up to the end of the 15th century, is compiled and edited under the auspices of the Music Historical ommission. The dictionary encompasses the substantial corpus of medieval writings devoted to music theory, a corpus that forms a central source for the understanding of medieval culture and the development our western musical tradition; the vocabulary of this corpus even shapes to a significant degree modern musical discourse. The articles in the Lexicon musicum Latinum, in contrast to eneral dictionaries, emphasize the technical definition of terms and their specifically musical usage in different historical contexts. A special publication series offers supporting studies and editions of medieval musical treatises.

"Harmony is unity in difference", the teacher tells his students. The woodcarving from the 16th century allegorizes the teaching of musical theory.
The Music Historical Commission is editing all 1350 or so works of Orlando di Lasso (1530/32–1594). In addition a catalogue of his works has been produced in three volumes.
Lasso came to Munich in autumn 1556 and was employed at the Bavarian court from 1557 until his death. He was the most productive and, along with Palestrina, the most important composer of his day. He led an ensemble which under his direction achieved fame throughout Europe and first gave Munich the status of a leading musical city.

The Munich court chapel in the St. Georgs-Hall of the Neuveste in the 16th century.
Das von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften durch deren Musikhistorische Kommission betreute Editionsprojekt "Kritische Ausgabe der Werke von Richard Strauss" wird seit Februar 2011 unter der Leitung des Musikwissenschaftlers Prof. Dr. Hartmut Schick an der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. Kooperationspartner ist das Richard Strauss-Institut in Garmisch-Partenkirchen mit seinem 2009 begonnenen DFG-Projekt "Richard-Strauss-Quellenverzeichnis".
Der gebürtige Münchner Richard Strauss (1864–1949) war einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Was die Verankerung im Bühnen- und Konzertrepertoire sowie die Beliebtheit beim "Klassik"-Publikum angeht, ist er international mit Abstand der erfolgreichste. Dennoch liegt bis heute fast keine seiner rund 500 Kompositionen in einer wissenschaftlichen Ansprüchen genügenden, quellenkritischen Ausgabe vor. Das neue Editionsprojekt wird innerhalb von 25 Jahren die wichtigsten Gattungen und Werkgruppen jeweils vollständig erfassen und unter dem Namen "Richard Strauss: Werke. Kritische Gesamtausgabe" in ca. 50 großformatigen Notenbänden samt kritischem Apparat publizieren, unterstützt durch ein internationales Verlagskonsortium. Auf der Basis des hier erstellten Notentextes, der Varianten, alternative Fassungen, Revisionen etc. dokumentiert und auch historisches Orchestermaterial auswertet, aus dem einst unter Strauss’ Leitung musiziert wurde, wird dann auch Aufführungsmaterial produziert, das weltweit zur Grundlage für die Aufführungen Strauss'scher Werke werden soll. Zusätzlich werden zu den Hauptwerken umfangreiche Dokumentenbände publiziert, die sämtliche werkrelevanten Quellenzeugnisse (Briefe, frühe Rezeptionszeugnisse, Regiebücher etc.) edieren und die Entstehungsgeschichte umfassend dokumentieren.
Das an der Universität München arbeitende Editorenteam besteht aus vier hauptamtlichen wissenschaftlichen Mitarbeitern, ferner wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräften sowie in der Anfangszeit einem Informatiker, dessen Mitwirkung garantiert, dass die Edition von Anfang an medienneutral konzipiert wird, d.h. zu einem späteren Zeitpunkt problemlos auch digital oder online publiziert werden kann. Externe Mitherausgeber werden fallweise hinzugezogen; ein Editionsbeirat aus internationalen Experten wird das Projekt begleiten.