Die von dem Begründer der Byzantinistik, Karl Krumbacher (1856–1909), ins Leben gerufene Kommission für das Corpus der griechischen Urkunden sammelt und erforscht seit 1900 die griechischen Urkunden des Mittelalters (330–1453 n. Chr.).
Bei der Bearbeitung konzentrierte man sich zunächst auf die Kaiserurkunde als die wichtigste Urkundengattung. Ihre systematische Erschließung erfolgte in fünf umfangreichen Regestenbänden (1924–2003, teilweise in zweiter, verbesserter Auflage vorliegend). Die Arbeit an den Regesten wurde 2009 abgeschlossen.
Die Kommission ist im Besitz eines einzigartigen Lichtbildarchivs, das neben Kaiserurkunden auch eine Vielzahl von Diplomen weltlicher und geistlicher Würdenträger bis hin zu Privaturkunden enthält.
Große Privilegienurkunde (Chrysobullos Logos) des Kaisers Andronikos II. Palaiologos aus dem Jahr 1300. Unterer Teil mit kaiserlicher Unterschrift.