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  2. Forschungsvorhaben

Forschungsvorhaben und Einrichtungen

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Fachdisziplin
Epoche
Reihenfolge
Art des Vorhabens
Geldgeber
Projektstatus
  • Herausgabe der Urkunden Kaiser Friedrichs II.

    Aufgabe des Forschungsvorhabens ist die Sammlung, Bearbeitung und Edition der Urkunden (Diplome und Mandate) Kaiser Friedrichs II. Das Projekt umfasst über 2.600 Urkunden, die im Original oder nur mehr als Abschrift überliefert sind

  • Herausgabe der Werke von Johannes Kepler

    Die Edition der Gesammelten Werke Johannes Keplers, 25 Bände umfassend, wurde 1935 begonnen und 2017 mit dem Registerband abgeschlossen. 22 davon sind als Digitalisate auf der Internetseite einsehbar. Auf dieser befindet sich auch eine Bibliographie, die allmonatlich aktualisiert wird.

  • Historisch-kritische Ausgabe der Werke und Briefe Adalbert Stifters

    Die Historisch-Kritische Ausgabe der Werke und Briefe von Adalbert Stifter (1805-1868) umfasst insgesamt rund 50 Bände. Neben dem dichterischen Werk wird die Edition auch alle Dokumente seiner amtlichen Tätigkeit als k. k. Schulrat in Linz und als Landeskonservator von Oberösterreich sowie seine umfangreiche Korrespondenz enthalten. Alle Bände enthalten einen textkritischen Apparat und einen Kommentar mit detaillierten Einzelstellenerläuterungen sowie Informationen zu Entstehung und Rezeption der Stifterschen Texte.

  • Islam in Bayern (Ad-hoc-Arbeitsgruppe)

    Die im November 2015 begonnene Studie zu Lebenswelten von Muslimen in Bayern legt einen Fokus auf Religion. Sie ist aber unter Berücksichtigung multipler Identitäten und migrationsbedingter Gegenstände bzw. Probleme wie Sprachkompetenz, Bildung, ethnische Besonderheiten und Konflikte, Kommunikationskulturen, allgemeine gesellschaftliche Debatte mit Rückwirkungen auf muslimische Gemeinschaften etc. breit angelegt. Als erste derartige Studie in einem deutschen Flächenland gewinnt sie erhebliche wissenschaftliche wie politische Bedeutung.

  • Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters (KdiH)

    Der „Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters“ (KdiH) befasst sich mit der Text-Bild-Forschung des deutschsprachigen Mittelalters. Er richtet in seiner Arbeit den Fokus auf das spezifische Wechselspiel und die vielschichtigen Interdependenzen von Text und Bild. Ca. 3.500 Handschriften werden nach inhaltlichen Kriterien in sogenannten Stoffgruppen geordnet. So entsteht mit der Dokumentation und Beschreibung dieser Handschriften im KdiH ein Arbeitsinstrument für Mediävisten aller Fachrichtungen, unter anderem auch für Historiker, Theologen, Medizin- und Rechtswissenschaftler.

  • Keilschrifttexte aus Isin (Išān Baḥrīyāt) (Kampagnen 1–8)

    Von 1973-1989 führte Bartel Hrouda im Namen der Bayerischen Akademie der Wissenschaften archäologische Ausgrabungen in Isin (modern: Išān Baḥrīyāt) im südlichen Irak durch. Vom 3. bis ins 1. Jahrtausend v.Chr. dominierte das Heiligtum der Heilgöttin Gula die Metropole, die jahrhundertelang Hauptstadt Babyloniens war. Die Ausgräber fanden vor allem altbabylonische (20.-18. Jh. v.Chr.) Keilschrifttexte: Herrscherinschriften, Literaturwerke (Epen, Hymnen, Beschwörungen) und Lexika, Alltagstexte wie Briefe, Rechts- und Verwaltungsurkunden. Die Edition (Katalog, Handkopien und Transliterationen) notiert für jede in den Kampagnen 1-8 (1973-1984) gefundene Tontafel den exakten archäologischen Kontext. So werden nicht nur die königlichen Bauherren des Gula-Tempels identifiziert. Personallisten erlauben es, den königlichen Palast zu lokalisieren, und in fast jedem altbabylonischen Haus bezeugen Keilschrifttexte, dass Schreiben, Lesen und Rechnen praktiziert und erlernt und auch Literatur gelehrt wurde.

  • Kommission für bayerische Landesgeschichte (KBL)

    Die Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ist eine wissenschaftliche Einrichtung zur Erforschung der Geschichte Altbayerns, Frankens und Schwabens. Das Institut für Volkskunde und die Schwäbische Forschungsstelle Augsburg sind der Kommission angegliedert. Sie können sich im Folgenden über Aufbau und Tätigkeit der Kommission informieren und ihre Rechercheangebote nutzen.

  • Leibniz-Rechenzentrum

    Die Forschung im Bereich Informatik findet am BAdW-Institut Leibniz-Rechenzentrum(LRZ) statt und konzentriert sich auf zwei Schwerpunkte: die praktische und technische Informatik und die angewandte Informatik. Im Bereich der technischen und praktischen Informatik stehen folgende Themen im Mittelpunkt: Integriertes Management von Rechnernetzen, IT-Services und Informationssicherheit; Optimierung des Energieverbrauchs komplexer IT- und Rechenzentrums-Infrastrukturen, extreme Skalierung von Simulationsanwendungen auf modernen Höchstleistungsrechnerarchitekturen; Kooperatives Management von e-Infrastrukturen für daten- und rechenintensive Anwendungen sowie Virtual Reality und Visualisierung. Bei der angewandten Informatik geht es um die Unterstützung von Wissenschaftlern diverser Fachrichtungen bei der Umsetzung ihrer computergestützten Forschung (z. B. Astro- und Plasmaphysik, Lebens-, Geo- oder Umweltwissenschaften).

  • Max Weber-Gesamtausgabe

    Max Weber (1864-1920), einer der herausragenden Gelehrten des beginnenden 20. Jahrhunderts, ist weltweit als Klassiker der modernen Soziologie bekannt. Die Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) präsentiert sein Werk vollständig und nach historisch-kritischen Grundsätzen in drei Abteilungen: I. Schriften und Reden, II. Briefe, III. Vorlesungen und Vorlesungsnachschriften. Seine Texte werden transkribiert, philologisch geprüft, sachlich erschlossen und in den wissenschaftsgeschichtlichen Kontext gestellt. Der größte Teil der auf 47 Bände angelegten Edition ist seit 1984 erschienen. In München befinden sich die Generalredaktion und eine umfangreiche Max Weber-Sammlung mit einer Spezialbibliothek, die von Weber-Forschern aus aller Welt genutzt wird.

  • Mittelalterliche Bibliothekskataloge Deutschlands und der Schweiz (MBK)

    Das Projekt trägt mit der systematischen Veröffentlichung der Bibliothekskataloge, die bis ca. 1500 in Deutschland und der Schweiz abgefasst wurden, dazu bei, das geistige Erbe des Mittelalters zu erfassen und der Forschung zugänglich zu machen.