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Forschungsvorhaben und Einrichtungen

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Fachdisziplin
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Art des Vorhabens
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Projektstatus
  • Mittellateinisches Wörterbuch

    Das Mittellateinische Wörterbuch ist das größte unter den nationalen Wörterbüchern zur mittelalterlichen Latinität, die unter der Ägide der Union Académique Internationale in Europa erarbeitet werden, und basiert auf den lateinischen Quellen, die zwischen dem 6. und dem ausgehenden 13. Jahrhundert im deutschen Sprachraum entstanden sind und in edierter Form vorliegen. Grundlage des Wörterbuches ist ein umfangreiches Archiv mit mehr als einer Million Zetteln, für das ungefähr 4000 Texte aus allen literarischen Gattungen nebst Fachtexten und Urkunden exzerpiert und fünfzig vollständig verzettelt wurden.

  • Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters (MTU)

    Die „Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters“ (MTU) sind eine international seit langem hochrenommierte Reihe der germanistischen Mittelalterforschung. Sie stellt ausgewählte editorisch und methodisch-analytisch orientierte Arbeiten von Fachkollegen aus dem In- und Ausland für die wissenschaftliche Öffentlichkeit bereit. Publikationssprachen sind Deutsch und Englisch.

  • Munich Center for Internet Research (MCIR)

    Das Munich Center for Internet Research hat im Dezember 2015 als neues Forschungszentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften seine Arbeit aufgenommen. Es wird den mit dem Internet und der Digitalisierung verbundenen gesellschaftlichen Wandel wissenschaftlich untersuchen und eine Orientierung für seine erfolgreiche Gestaltung liefern. So soll beispielsweise untersucht werden, wie sich digitale Arbeitswelten bei Nutzung von Cloud-Lösungen verändern oder wer die Verantwortung für das Verhalten von autonom agierenden, smarten Robotern trägt.

  • Orlando di Lasso-Gesamtausgabe

    Die Musikhistorische Forschung der BAdW ediert sämtliche Werke des Münchner Hofkomponisten Orlando di Lasso (1530/32–1594). Lasso leitete die Münchner Hofkapelle, die unter ihm europäische Berühmtheit erlangte und München erstmals den Ruf einer der führenden Musikstädte einbrachte. Die Werkausgabe besteht aus zwei Teilen: der heute sog. Alten Gesamtausgabe sowie einer Neuen Reihe.

  • Ptolemaeus Arabus et Latinus

    Claudius Ptolemaeus ist einer der einflussreichsten Wissenschaftler aller Zeiten. Sein Ruhm verdankt sich hauptsächlich zwei Schriften über die Sternkunde: dem Almagest und der Tetrabiblos. Das Ziel des Projekts ist die umfassende Erschließung der arabischen und lateinischen Überlieferung von Ptolemaeusʼ astronomischem und astrologischen Werken. Dazu gehören Kataloge aller erhaltenen Handschriften, Editionen der ptolemäischen und pseudo-ptolemäischen Werke auf Arabisch und Lateinisch sowie der Kommentarliteratur und schließlich eine Reihe von Forschungswerkzeugen und Studien.

  • Reallexikon der Assyriologie und Vorderasiatische Archäologie

    Das „Reallexikon der Assyriologie und Vorderasiatischen Archäologie (RlA)“ ist eine internationale Enzyklopädie für die Archäologie, Geschichte und Kultur des Alten Orients. Vom 4. bis zum 1. Jahrtausend v. Chr. schrieb man in Mesopotamien (heute Irak), Syrien, Türkei, Westiran, Armenien, Libanon und Israel zahlreiche Sprachen, u. a. Sumerisch, Babylonisch-Assyrisch und Hethitisch, mit Keilschrift auf unzählige Tontäfelchen und andere Schrifträger. Im RlA finden sich Einträge zu allen Aspekten des Alten Orients: Könige und andere Personen, Orte und Ausgrabungsstätten, Götter und Religion, Realien (Tiere, Pflanzen, Gegenstände), Wissenschaftsgeschichte, Rechtsgeschichte, Forschungsgeschichte u. v. m.

  • Repertorium Academicum Germanicum (RAG)

    Das Repertorium Academicum Germanicum (RAG) ist eine Forschungsabteilung, die das Ziel verfolgt, alle graduierten Theologen, Juristen, Mediziner und Artisten-Magister in einer prosopographischen Datenbank zu erfassen. So entsteht eine neue empirische Grundlage für eine personenorientierte Geschichte des Wissens im europäischen Rahmen.

  • Repertorium „Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters“

    Das Repertorium „Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters“ verzeichnet die erzählenden Quellen, die von der Zeit Karls des Großen bis zu Kaiser Maximilian I. (also ca. 750 bis 1519) auf dem Gebiet des mittelalterlichen fränkischen und deutschen Reiches entstanden sind oder die deutsche mittelalterliche Geschichte betreffen. Das Verzeichnis umfasst bislang mehr als 5.300 Werke in lateinischer und deutscher Sprache, darunter die „Carmina Burana“ oder die „Weltchronik“ des Otto von Freising. Das Repertorium gibt Auskunft über die handschriftliche Überlieferung, die Ausgaben, Faksimile und Übersetzungen, sowie über die weitere Forschungsliteratur. Dieses Verzeichnis wird nur noch digital im Internet publiziert, die Artikel werden laufend aktualisiert, neue Quellenstichwörter werden ständig erarbeitet: www.geschichtsquellen.de

  • Richard-Strauss-Ausgabe

    Das Projekt „Kritische Ausgabe der Werke von Richard Strauss“ (1864–1949), dem wohl meistgespielten Komponisten des 20. Jahrhunderts, erarbeitet erstmals eine quellenkritische Edition der wichtigsten Werkgruppen im Schaffen von Richard Strauss: sämtlicher Bühnenwerke, Lieder, Orchester- und Kammermusikwerke, inklusive divergierender Fassungen. Geplant sind 52 (teilweise aus mehreren Teilbänden bestehende) Notenbände mit Kritischen Berichten sowie eine Online-Dokumentenplattform. Ein internationales Verlagskonsortium übernimmt Herstellung und Vertrieb der Partituren und Aufführungsmateriale, so dass die Ergebnisse auch in die weltweite Musikpraxis einfließen werden.

  • Schelling – Edition und Archiv

    Die „Historisch-Kritische Ausgabe der Schriften Schellings“ ist die erste wissenschaftliche, textkritische Edition von Schellings Werk. Sie ist als Gesamtausgabe angelegt und leistet vielfache Beiträge zur Erforschung der Philosophie Schellings. Alle wichtigen Dokumente und Studien zur Erforschung des Lebens und Denkens Schellings werden im Projekt gesammelt, archiviert und dokumentiert. Die Ergebnisse fließen in eine Datenbank ein, die allen Interessierten zur freien Verfügung steht.