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Mittelalter im Fokus: Regesta Imperii

Yannick Pultar, M.A. und Dr. Miriam Weiss vom Projekt Regesta Imperii der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz sprechen über die Quellenarbeit im digitalen Zeitalter. Es handelt sich um einen Beitrag zur Tagung "Mittelalter im Fokus" am 12. September 2019 in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Konzept, Kamera und Schnitt: Dr. Laura Räuber, © Bayerische Akademie der Wissenschaften (BADW) 2019.

 

Das Projekt "Regesta Imperii (RI)"

Die "Regesta Imperii" (RI) verzeichnen sämtliche urkundlich und historiographisch belegten Aktivitäten der römisch-deutschen Könige und Kaiser von den Karolingern bis zu Maximilian I. (ca. 751–1519) sowie der Päpste des frühen und hohen Mittelalters in Form deutschsprachiger Regesten. Das Gesamtvorhaben wird im Rahmen des Akademienprogramms von Bund und den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland gefördert.

> Zum Projekt "Regesta Imperii"

Mittelalter im Fokus. Chancen und Perspektiven des Akademienprogramms für die mediävistische Forschung im 21. Jahrhundert


Das Akademienprogramm steht für exzellente, innovative langfristige Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Seine Aufgabe ist es, Zeugnisse unserer eigenen Kultur und fremder Kulturen zu sichern, zu bewahren und zu interpretieren. Mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops bietet die Veranstaltung eine einmalige Gelegenheit, die Chancen und Perspektiven dieses Förderinstruments der Grundlagenforschung für die Mediävistik im 21. Jahrhundert kennenzulernen und zu diskutieren. „Mittelalter im Fokus“

1. … macht die Aktualität und Vielfalt der heutigen Mittelalterforschung im Akademienprogramm sichtbar: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mediävistischer Forschungsprojekte im Akademienprogramm stellen gemeinsam mit Partnern ihre Forschung vor.
2. … zeigt die Unerlässlichkeit des Akademienprogramms für die mediävistische Grundlagenforschung: Im Fall vieler Teildisziplinen der Mediävistik werden an den Universitäten die hochspezialisierten Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die wissenschaftliche Forschungsarbeit unerlässlich sind, immer seltener in der notwendigen Tiefe vermittelt. An Beispielen zeigt die Veranstaltung den heute unverzichtbaren Beitrag der Akademievorhaben zur Verbesserung mediävistischer Kernkompetenzen.
3. … entwirft Zukunftsperspektiven der mediävistischen Grundlagenforschung: Gemeinsam mit Studierenden und Promovierenden entwickeln die anwesenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Ideen und Perspektiven für eine lebendige Mittelalterforschung.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und findet im Rahmen der Themenkonferenzen 2019 statt, die Teil der strukturellen und inhaltlichen Weiterentwicklung des Akademienprogramms sind.

> Zur Fachtagung "Mittelalter im Fokus"

> Zur Podiumsdiskussion "Braucht die Mediävistik ein Akademienprogramm?" (12.09.19 um 16.15 Uhr)

> Zum öffentlichen Vortrag "Die Zukunft des Mittelalters" von Prof. Dr. Steffen Patzold, Eberhard Karls Universität Tübingen (12.09.19 um 18.30 Uhr, Eintritt frei, ohne Anmeldung)


Weitere Inhalte aus der Reihe „Mittelalter im Fokus“


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