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  2. Forschungsvorhaben

Forschungsvorhaben und Einrichtungen

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Fachdisziplin
Epoche
Reihenfolge
Art des Vorhabens
Geldgeber
Projektstatus
  • Acta conciliorum oecumenicorum

    Die Edition der Konzilsakten der Spätantike und des frühen Mittelalters ist Grundlage für die Erforschung der Kirchen- und Dogmengeschichte des ersten Jahrtausends. Das Projekt macht die Protokolle und Dokumente der sieben ökumenischen Konzilien, deren Glaubensentscheidungen von der westlichen wie auch der östlichen Kirche als verbindlich anerkannt wurden, in wissenschaftlich zuverlässigen Ausgaben zugänglich.

  • Altokzitanisches Wörterbuch/Dictionnaire de l'occitan médiéval (DOM)

    Im Süden Frankreichs wird heute noch eine eigenständige romanische Sprache gesprochen, die als Sprache der Troubadours eine große Vergangenheit hat: das Okzitanische (früher auch missverständlich "Provenzalisch" genannt). Das Projekt "Altokzitanisches Wörterbuch" des Akademienprogramms hat mit der Redaktion des Dictionnaire de l'occitan médiéval (DOM) die Aufgabe übernommen, der romanistischen Fachforschung sowie benachbarten Disziplinen ein modernes Arbeitsinstrument zur Verfügung zu stellen. Bis 2013 erfolgte die Publikation des Wörterbuchs noch in Printform, inzwischen erscheint das DOM ausschließlich in einer Internetversion www.dom-en-ligne.de

  • Archäologische Untersuchungen und Ausgrabungen zur antiken Urbanität

    Das Forschungsprojekt widmet sich dem materiellen Erscheinungsbild antiker Städte, das als Spiegel wie auch als prägender Bestandteil sozialer Strukturen und Prozesse untersucht wird. Dazu entwickelt und fördert die Kommission Projekte zur Archäologie antiker Städte und zur Erprobung interdisziplinärer Methoden.

  • Bayerisches Wörterbuch

    Das Bayerische Wörterbuch erfasst den Wortschatz der bairischen Dialekte vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Während die Sprachformen der Vergangenheit aus literarischen Quellen bezeugt sind, wird das Bairische der Gegenwart hauptsächlich durch schriftliche Befragung von Dialektsprechern erhoben. Die Artikel sind nach den Bedeutungen gegliedert. Sie enthalten neben Angaben zu Grammatik, Alter, geographischer Verbreitung, Vorkommenshäufigkeit, Lautung und Herkunft des Wortes auch Beispielsätze aus der Gegenwart und aus älteren Quellen sowie sachliche und volkskundliche Informationen.

  • Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland

    Das Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland (CbDD) setzt sich zum Ziel, den Bestand von über 5.000 Denkmälern dieses Bildmediums auf dem Gebiet des heutigen Deutschland zu erforschen, zu dokumentieren und in den architektonischen, historischen sowie kunsthistorischen Zusammenhängen zu interpretieren. Projektleitung: Prof. Dr. Stephan Hoppe, Projektbeginn: 1.4.2015

  • Corpus Vasorum Antiquorum

    Antike griechische Keramik ist eine Geschichtsquelle besonderer Art. Gefäßformen, Bilder und Inschriften geben vielfältige Informationen zur Lebenswelt – sie sind neben der schriftlichen Überlieferung eine der wichtigsten Grundlagen unseres Wissens über die Antike. Unter dem Dach des 1921 gegründeten Corpus Vasorum Antiquorum arbeiten derzeit 25 Akademien zusammen. Seine Aufgabe ist es, bemalte antike griechische Keramik aus Griechenland nach einheitlichen Standards für die Forschung zu erschließen und umfassend zu dokumentieren. Seit 2004 sind alle bislang erschienen Bände des internationalen Projekts in einer Datenbank der Oxford University zugänglich, in der jedes einzelne Gefäß durch einen eigenen Datensatz erfasst wird.

  • Der Österreichische Bibelübersetzer

    Die Bibel wurde schon vor Martin Luther ins Deutsche übersetzt. Bereits im 14. Jahrhundert erstellte ein namentlich unbekannter Autor, den man nach dem Fundort der meisten Manuskripte als „Österreichischen Bibelübersetzer“ bezeichnet, eine umfassende und kommentierte Textversion, die als bedeutendste Leistung auf diesem Gebiet gilt. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat beschlossen, die Edition und Kommentierung dieser mittelalterlichen Bibelübersetzung ab 2016 zu fördern. Das Projekt wird gemeinsam von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durchgeführt.

  • Deutsche Inschriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit

    Inschriften sind historische Quellen ersten Ranges. Texte auf vermeintlich dauerhaftem Material wie Stein, Holz. Metall, Textilien und Glas bilden einen weiteren Überlieferungsstrang neben den Handschriften und Druckwerken. Das Projekt erarbeitet Editionen der nachantiken Inschriften Bayerns bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts und ist damit für das größte Bearbeitungsgebiet innerhalb des deutschen Inschriftenwerks zuständig. Ziel der Edition ist die kritische Erarbeitung des Textes, seine historische Einordnung und Kommentierung als Quelle für nahezu alle Disziplinen der Geschichte, die Sprachwissenschaften und zahlreiche andere Fächer, darunter die Denkmalpflege.

  • Edition von Kommentaren zu den Sentenzen des Petrus Lombardus

    Das Projekt erarbeitet Kommentare zum Sentenzenbuch des Petrus Lombardus († 1160), das das theologische Standard-Lehrbuch des Mittelalters war.

  • Erdmessung und Glaziologie

    Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen alpine Gletscher und ihre Rolle im kontinentalen Wasserkreislauf, als Klimaindikatoren und ihre Wechselwirkung mit der festen Erde. Neben langjährigen, intensiven Forschungsarbeiten am Vernagtferner, dem "Hausgletscher" in den Ötztaler Alpen, werden Untersuchungen in verschiedenen Gletscherregionen, z. B. in Island, Norwegen, im Pamir und im Karakorum durchgeführt. Dabei kommen neben klassischen Feldmessungen aus Erdmessung und Glaziologie auch moderne Satellitenverfahren zum Einsatz. Auf der Basis der so gewonnenen Daten werden die Interaktionen der Gletscher mit ihrer Umwelt in Abhängigkeit der klimatischen Veränderungen modelliert.